Ordnung im Kleiderschrank: RUNDHOLZ-Outfits für die Übergangszeit mit Short-Cuts
Wie trage ich RUNDHOLZ zwischen Sommer und Herbst?
Es ist wieder so weit: Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu und der Herbst klopft schon leise an die Tür. Tagsüber kann es noch richtig warm sein, während die Abende merklich kühler werden. Und sobald ein frischer Wind um die Ecke weht, ist eine zusätzliche Lage plötzlich sehr willkommen.
Gerade diese Wochen zwischen den Jahreszeiten mag ich besonders. Wir müssen uns noch nicht für Sommer oder Herbst entscheiden, sondern können mit beidem spielen: leichte Farben, freie Knöchel und luftige Shirts treffen auf die ersten wärmenden Strickteile aus der neuen RUNDHOLZ-Kollektion für Herbst und Winter 2026/27. So entstehen Outfits, die nicht nur praktisch sind, sondern durch ihre Gegensätze richtig spannend werden.
Ich zeige dir, welche Teile jetzt griffbereit bleiben dürfen, was langsam in den Hintergrund rücken kann und wie du neue Modelle aus den Linien RUNDHOLZ, RUNDHOLZ DIP und RUNDHOLZ BLACK LABEL mit deiner vorhandenen Garderobe verbindest.

Den Kleiderschrank für die Übergangszeit ordnen
Ein Jahreszeitenwechsel bedeutet nicht, dass der Kleiderschrank von heute auf morgen komplett umziehen muss. Viel sinnvoller ist es, alles einmal neu anzusehen – wenn auch nur gedanklich. Welche Sommerteile lassen sich weiterhin als untere Lage tragen? Welche Stücke funktionieren nur an sehr heißen Tagen? Und welche ersten Herbstteile bringen jetzt genau die Wärme, die morgens oder am Abend fehlt?
Für die Übergangszeit würde ich die Garderobe in drei Gruppen einteilen:
Griffbereit bleiben leichte T-Shirts, Langarmshirts, Tunikas, Kleider und Hosen in hellen Farben. Auch Halbschuhe dürfen noch vorne stehen, denn an milden Tagen tragen wir sie weiterhin ohne Socken und lassen den Knöchel frei.
Etwas nach hinten rücken dürfen reine Hochsommerteile, die sich kaum in einen Lagenlook integrieren lassen. Sie müssen nicht gleich aussortiert werden, brauchen aber nicht mehr den besten Platz im Schrank.
Jetzt nach vorne holen kannst du Strickcardigans, kurze Pullover und leichte Übergangsjacken. Auch ein erster Mantel darf schon bereitstehen, ohne dass wir uns gleich winterlich einpacken müssen.
Als RUNDHOLZ-Fans schöpfen wir meist aus einem wunderbaren Repertoire an Einzelteilen. Genau das ist für mich das Schöne: Wir können selbst zu Kuratorinnen unserer Garderobe werden. Neue Modelle ersetzen nicht automatisch die vorhandenen, sondern ergänzen sie. Ein neues Strickteil kann ein älteres Tunikashirt wieder ganz anders aussehen lassen; eine neue Farbe bringt Bewegung in Schwarz, Offwhite oder andere vertraute Basistöne.
Mein Tipp: Prüfe bei einem neuen Teil, ob du es spontan mit mindestens drei vorhandenen Kleidungsstücken kombinieren kannst. Dann entsteht keine Ansammlung einzelner Looks, sondern eine Garderobe, die wirklich miteinander arbeitet.
Der Materialmix macht den Übergangslook
In dieser Zeit dürfen sich die Jahreszeiten im Outfit begegnen. Grober Strick trifft auf ein leichtes Shirt, eine dunkle Melange-Oberfläche auf helles Ivory, ein hoher Kragen auf einen freien Knöchel. Genau dieser Material- und Proportionsmix macht den RUNDHOLZ - Look interessant.
Helle Farben halten dabei noch ein Stück Sommer im Outfit. Die wärmende Lage darüber führt bereits in den Herbst. Es geht nicht darum, möglichst viele Schichten anzuziehen, sondern die richtige Schicht an die richtige Stelle zu setzen.

RUNDHOLZ Look 1: Black Melange trifft auf Ivory
Für den ersten Look beginne ich mit einer ruhigen, durchgehenden Basis in Ivory.
Ich kombiniere eine Hose von RUNDHOLZ DIP mit einem passenden T-Shirt, dessen Mesh-Bund unter der oberen Lage sichtbar bleiben darf. Weil Hose und Shirt in derselben Farbfamilie liegen, entsteht eine klare Vertikale. Das bringt Ruhe und Ordnung in das Outfit und lässt die Silhouette länger wirken.
Dazu trage ich farblich passende Halbschuhe ohne Socken. Der freie Knöchel ist das kleine Stück Sommer, das wir uns jetzt noch bewahren.
Über diese leichte Basis kommt der weit fallende Strickcardigan mit Doppelzipper in Black Melange. Seine Oberfläche besteht aus schwarzen, nachtblauen und cremeweißen Einschlüssen. Für mich ist diese Jacke deshalb ein kleines Chamäleon: Neben Ivory treten die hellen Fasern hervor, während sie sich in Kombination mit Schwarz deutlich dunkler zeigt.
Der Doppelzipper ist für den Lagenlook besonders schön. Von unten geöffnet, lässt er die helle Basis sichtbar und nimmt dem langen Cardigan optisch etwas Schwere. So entsteht der gewünschte Bruch zwischen den Jahreszeiten: gemütlicher, grober Strick über einem leichten, beinahe sommerlichen Outfit.
Jetzt noch den City-Shopper zur Hand – und der Look funktioniert für einen Stadtbummel genauso gut wie am Meer oder auf einer Reise. Die untere Lage bleibt leicht, der Cardigan hält dich bei Wind und am kühlen Abend warm.
Warum Short-Cut-Pullover jetzt besonders viel können
Kurze Pullover werden schnell mit einer körperbetonten oder bauchfreien Silhouette verbunden. Im Lagenlook haben sie aber eine ganz andere Aufgabe. Sie wärmen genau dort, wo wir die zusätzliche Schicht häufig zuerst brauchen: an Hals, Schultern, Brust und Rücken. Gleichzeitig bleibt der Bereich um Hüfte und Beine leicht und beweglich.
Das macht einen Short-Cut-Pullover von RUNDHOLZ zu einem idealen Teil für die Übergangszeit. Du kannst ihn unter einer dünner gehaltenen Jacke tragen, ohne dich bereits fest eingepackt zu fühlen. Die Jacke muss nicht den gesamten Wärmekomfort übernehmen, denn der Strick schützt den Oberkörper. Trotzdem behält das Outfit seine spätsommerliche Leichtigkeit.
Und vor allem: Der kurze Schnitt entscheidet nicht darüber, wie viel Figur du zeigen möchtest. Das bestimmst du mit der Lage darunter.

Variante 1: klar und körpernah
Ich trage kurze Pullover sehr gerne über einem eng anliegenden Langarmshirt oder T-Shirt. Dadurch bleibt die Linie klar und grafisch. In Schwarz und Ivory entsteht ein ruhiger Kontrast, bei dem die Form des Pullovers besonders gut zur Geltung kommt.
Variante 2: weit, fließend und hüftumspielend
Wenn du Bauch und Hüfte lieber weich umspielt wissen möchtest, kombinierst du den Short Cut mit einem langen, weit fallenden Tunikashirt. Die kurze obere Lage setzt den Blickpunkt weiter oben, während der Stoff darunter großzügig fällt. So entsteht eine Proportion, die an eine Empire-Linie erinnert.
Gerade hier wird deutlich, wie nützlich ein kurzer Pullover sein kann: Er bringt Wärme und Struktur in den oberen Bereich, ohne die Weite der Tunika zu verdecken. Du entscheidest selbst, ob dein Look körpernah oder großzügig ausfallen soll.

Short-Cut-Pullover von RUNDHOLZ mit weiter Tunika kombiniert.
Variante 3: Pullover und Schal in einem
An einem warmen Nachmittag kannst du den Short-Cut-Pullover zunächst um Hals und Schultern legen und die Ärmel locker führen. So übernimmt er die Funktion eines Schals oder Loops und wird bereits als obere Lage sichtbar. Wird es später kühler, schlüpfst du einfach in die Ärmel und ziehst deine Übergangsjacke darüber.
Für mich ist genau diese Wandelbarkeit der große Vorteil: Das Teil ist nicht nur ein kurzer Pullover, sondern eine flexible Wärmeschicht, die sich dem Tag anpasst.

Zwei Farbideen für den Short-Cut-Look
Terrakotta-Melange mit Ivory: Der Terrakotta-Ton mit seinen hellen Einschlüssen wirkt neben Creme und Ivory besonders weich. Mit einer hellen Tunika darunter bekommt das Outfit Wärme, bleibt aber freundlich und leicht. In Kombination mit Schwarz wird Henna markanter und erhält mehr Tiefe.
Black Melange mit Schwarz und Ivory: Der kurze Strickpullover in Black Melange verbindet die beiden Basisfarben ganz selbstverständlich. Über einem schwarzen Shirt wirkt er ruhig und fast monochrom. Mit einer langen Lage in Ivory wird der Kontrast grafischer und der kurze Schnitt tritt stärker hervor.
Beide Varianten zeigen denselben Stylinggedanken, erzeugen aber eine andere Stimmung: Henna bringt Wärme und Farbe in die Garderobe, Black Melange bleibt nah an Schwarz und nimmt durch seine hellen Einschlüsse trotzdem Verbindung zu Ivory auf.
Ein erster Blick in Richtung Winter
Zum Abschluss wage ich bereits einen kleinen Blick in Richtung Winter und kombiniere den Lagenlook mit einem Daunenmantel. Für einen warmen Sommertag ist das natürlich noch zu viel. Aber an einem kalten Morgen, auf Reisen oder später in der Saison zeigt sich, wie lange sich die einzelnen Schichten weitertragen lassen.
Gerade der Short-Cut-Pullover funktioniert auch unter einem Daunenmantel sehr gut. Er wärmt Hals, Arme, Schulter-und Brustbereich, ohne unter dem Mantel die gesamte Silhouette zusätzlich aufzubauen. So begleitet uns dasselbe Teil vom ersten frischen Wind bis in die kalten Wintertage.

Meine einfache Formel für die Übergangszeit
Ein guter Übergangslook braucht für mich nicht viele neue Teile. Er entsteht aus vier Entscheidungen:
Wähle eine leichte, farblich ruhige Basis.
Ergänze eine gezielte Wärmeschicht – zum Beispiel einen Cardigan oder Short-Cut-Pullover.
Lass einen sichtbaren Sommeranteil im Outfit, etwa den freien Knöchel, ein leichtes Material oder Ivory als helle Farbe.
Spiele mit Gegensätzen: kurz und lang, weit und schmal, grob gestrickt und fein fallend.
Ordnung im Kleiderschrank bedeutet für mich deshalb nicht einfach, möglichst viel auszusortieren. Es bedeutet, die richtigen Kombinationen wieder sichtbar zu machen. Räume die reinen Hochsommerteile langsam zur Seite, hole die ersten Strickwaren nach vorne und probiere neue Modelle immer auch mit deinen vorhandenen RUNDHOLZ-Lieblingen an.
So wird die Übergangszeit nicht zu einer modischen Zwischenlösung, sondern zu einer eigenen kleinen Saison – mit viel Raum zum Kombinieren.
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Herzliche Grüße. Cora





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